Globaler Hackerangriff 12.05.2017

Gestern am 11.05.2017 haben wir unsere auf Microsoft-Betriebssystemen basierenden Cloud-Dienste “update”, “sherm2-demo” und “accuratus” vorbeugend offline genommen, um gefahrlos prüfen zu können, dass alle Betriebssysteme auf dem aktuellsten Stand und somit vor der “WannaCry”-Attacke geschützt sind.
Dies war dank unserer reibungslos funktionierenden Schutzmaßnahmen der Fall, die Dienste sind seit 12.05.2017 15:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit wieder verfügbar. Wir bitten um Verständnis, sollten Ihnen dadurch Unannehmlichkeiten entstanden sein.

Arbeit 4.0 – Kampf dem Digitalisierungsdschungel mit SHERM & EWOPLASS®

EWOPLASS Logo

Mit Arbeit 4.0 steht der größte Umbruch in der Geschichte der Arbeitswelt bevor: Die komplette digitale Vernetzung bringt durch den global steigenden Wettbewerbsdruck große Herausforderungen für arbeitende Menschen, HR und das betriebliche Gesundheitsmanagement mit sich.

Die in SHERM integrierte Gefährdungsbeurteilung und Evaluierung psychischer Belastungen mit EWOPLASS® – European Workplace Assessment ist auf die Bewältigung der Arbeit 4.0 perfekt angepasst. Dieses Verfahren wurde von unseren Kooperationspartnern INDIVIDUAL COACHING GmbH und EUCUSA Processing GmbH entwickelt.

→ NEU:  INDIVIDUAL COACHING Partnerschaft

Foto: © Gerhard Peyrer/ifub GmbH

Mag. Ulrike Amon-Glassl (Arbeitspsychologin, Unternehmens- und Demografieberaterin) und Bakk. techn. Markus Glassl (Sicherheitsfachkraft, Design Thinking Coach und Software-Ergonom) bieten Ihnen nun auch weitergehende Analysen zu folgenden aktuellen EU-Schwerpunkten im Arbeitsleben an:

  • Herausforderungen von Arbeit 4.0
  • alternsgerechtes Arbeiten und alternsgerechte Arbeitsgestaltung
  • Herausforderungen des demografischen Wandels

Angenommen, durch die Anwendung von EWOPLASS® werden Belastungen wie steigender Zeitdruck, Entgrenzung der Arbeit, sowie altersstrukturbedingte personalpolitische Risiken identifiziert.
Was dann?

Ulrike Amon-Glassl und Markus Glassl helfen effiziente Maßnahmen im Bereich der Arbeitsgestaltung, Prozessabläufe und Personalentwicklung abzuleiten. Das Fachberater-Team von INDIVIDUAL COACHING unterstützt die Unternehmen mit:

• Design Thinking Workshops für Neugestaltung von Arbeits- und EDV-Abläufen
• International bewährten Planspielen zum Training von Führungs- und Teamverhalten
• Optimierung der Arbeitsumgebung und Arbeitsmittel.

Durch rechtzeitiges Reagieren auf die neuen Anforderungen steigern Sie die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens wie auch die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter.

Mit SHERM und seinen Kooperationspartnern sind Sie immer auf dem aktuellen Stand!

 

Kontakt zu INDIVIDUAL COACHING GmbH:
www.individualcoaching.at
ulrike.amon-glassl@individualcoaching.at und markus.glassl@individualcoaching.at

 

Zu EUCUSA:
Das Beratungsunternehmen gestaltet für seine Kunden maßgeschneiderte Feedbacksysteme, die Wichtiges und oft Verborgenes sichtbar machen – etwa Befindlichkeiten, Einstellungen und Wahrnehmungen. Mit diesem Wissen treffen Führungskräfte gute Entscheidungen für gute Ergebnisse.
Mehr Info: http://www.eucusa.at

 

 


Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Wir schließen das Jahr 2016 mit erfolgreichen Projekten ab, und fangen 2017 mit neuen Ideen an. Informieren Sie sich über Neuheiten, und wählen Sie Ihr Geschenk aus.

SHERM Mobile steht ab nun zur Verfügung

Sicheres Arbeiten im Auge behalten, da wo man gerade ist. Für die Sicherheitsfachkräfte stellen wir eine mobile Präventions-App zur Verfügung.
Bei einer Begehung und einem Audit können Sie ohne Internetverbindung ihre selbstdefinierten Checklisten benutzen, und Feststellungen mit Fotos zu dokumentieren. Wenn Sie später die Verbindung mit dem Internet oder dem Unternehmensnetzwerk wieder haben, wird alles an die SHERM-Datenbank übergeben.

SHERM Mobile Startseite

Hier steht die App „SHERM Mobile“ auf Windows Phone 8, 8.1 und 10 zum Ausprobieren bereit:
SHERM Mobile

An Datenschutz gedacht

In der mobilen SHERM-App werden außer dem eigenen Benutzernamen keine personenbezogenen Daten verarbeitet. Somit sind datenschutzrechtliche Bedenken aus dem Weg.

Kleine aber feine Geschenke

Ob SHERM, EHS+S, ISIS SAFETY oder SARA: Die Arbeitssicherheit in der Software hat nicht nur viele Nutzer, sondern auch individuelle Namen. Wir wollen Verbesserungs-Ideen für alle zugänglich machen und bieten folgende Funktionen als Geschenk an:

Geschenk 1: SHERM Mobile

Für Bestellungen, die bis 31.03.2017 eingehen, schenken wir 10% des Lizenzpreises für das App-Modul.

Geschenk 2: Stellvertreterregelung

Gehen Sie in den Urlaub und müssen Maßnahmen oder Aufgabe an Kollegen delegieren? Das geht jetzt einfach per Mausklick. Sowohl Übernahme durch einen Vertreter, als auch Abgabe an einen Vertreter ist möglich:

Stellvertreterregelung

Geschenk 3: Gefährdungskataloge erstellen

Vielleicht haben Sie das schon vermisst: Viele gleiche Arbeitsplätze müssen evaluiert werden, und die Gefährdungen sind aufs Neue herauszusuchen. Ab sofort können Sie dazu auf fertige Kataloge zurückgreifen (A 017), und diese auch selbst auf die Gegebenheiten in Ihrem Betrieb anpassen.

Gefährdungskataloge

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine dieser Funktionen mit Ihrem nächsten Update einführen möchten! support@en-software.com

„Rechtsregister“ als neues SHERM-Modul

 

Gesetze, Verordnungen, Auflagen und daraus resultierenden Pflichten und Rechten können ab jetzt in SHERM erfasst werden. Ziel ist ein juristischer Gesamtüberblick über gesetzliche und behördliche Regelungen zu behalten. So werden die betrieblichen Aspekte im Bereich Sicherheit, Gesundheit, Anlagen- und Abfallrecht auch gesetzlich erfüllt. Die Normenhierarchie orientiert sich am Europäischen Recht, es können aber auch nationale und selbst auferlegte Bestimmungen erstellt werden.

Eine neue Gesetzdatenbank, in das bestehende System gut integrierbar?

Um die Rechtskonformität Ihres Betriebes zu erreichen und zu dokumentieren , haben Sie folgende  Möglichkeiten:

  • SHERM übernimmt die Rechtsnormen aus einem bestehenden System
  •  SHERM wird mit einer Rechtsdatenbank, die von Juristen kommentiert und aktualisiert wird, verknüpft
  • Ihr Team gibt die relevanten Rechtsnormen direkt ins SHERM ein und bestimmt Verantwortliche und Prüfintervalle

 

Die flexible Stammdatenkonfiguration erlaubt es Ihnen, auch hier mit Ihrer gewohnten Organisationsstruktur zu arbeiten.
Zusätzlich zu Gesetzen können als Rechtsquellen auch behördliche Bescheide, Verträge mit anderen Unternehmen, Privatpersonen oder Körperschaften öffentlichen Rechts, sowie behördliche Verfahren unterschieden werden.

Zutreffende Gesetze sind eingegeben, was dann?

Das Rechtsregister als integrierte Gesetzesdatenbank hat zum Ziel, Konformität und Einhaltung resultierender Auflagen regelmäßig zu kontrollieren. Der für die Arbeitsplatzevaluierung und das Gefahrstoffregister relevante Teil ist, sofern Sie diese Module einsetzen, dorthin verknüpft.

Gehören die Maßnahmen zum Rechtsregister?

Damit den verantwortlichen Personen dies leicht fällt, haben wir das Rechtregister mit den bekannten Aufgaben-, Maßnahmen-, Benachrichtigungs- und  Erinnerungsfunktionen integriert. So bleiben die Beteiligten über den aktuellen Status und offene Punkte informiert.
Wie bei anderen Themen, ist es auch in diesem Modul möglich, Korrekturmaßnahmen zu definieren und deren Erledigung zu überwachen. Auch die im Modul „Rechtsregister“ definierten Maßnahmen fließen in die globale Maßnahmenliste und somit auch in alle Abfragen und Auswertungen mit ein. Mit der Definition der Maßnahmen schließt sich der Kreis.

 

Quellen:

SHERM Demo: https://software.en-software.com/sherm2-demo/

http://www.wirtschaftsrecht-binder.at/fileadmin/Bilder/Downloads/SS_09/Recht_I/OEffentliches_RechtDownload.pdf

http://www.ims-koch.de/lexikon/vorschriften_arbeitssicherheit.html#Gesetze 

http://www.bindergroesswang.at/fileadmin/Inhalte/Presse/Pressespiegel/2011/2011-08-11_Wirtschaftsblatt_Mit_dem_Rechtsregister_durch_den_Normendschungel.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Normenhierarchie_(%C3%96sterreich)

 

Neu: Partnerschaft von en-software mit EUCUSA

Foto Copyright Susanne Einzenberger/EUCUSA

en-software ist mit dem Beratungsunternehmen EUCUSA eine strategische Partnerschaft eingegangen. EUCUSA hat gemeinsam mit INDIVIDUAL COACHING GmbH mit EWOPLASS® ein Tool zur gesetzeskonformen Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz (Gefährdungsbeurteilung) entwickelt, das die Produktpalette von en-software perfekt ergänzt und in SHERM als Modul vollständig integrierbar ist.

Es muss keine eigene Befragung aufgesetzt und abgestimmt werden – Befragung und Umsetzung der abgeleiteten Maßnahmen erfolgen mit einem Tool! Denn über SHERM kann der Follow-up Prozess zur Maßnahmenumsetzung gesteuert werden: Man kann direkt Maßnahmen ableiten, Zuständigkeiten definieren, die Maßnahmen aggregieren und die Umsetzung kontrollieren. So können SHERM-Kunden weiterhin eine bereits bekannte Oberfläche nützen und zusätzlich steuern, wann sie die integrierte Befragung zur Evaluierung selbst versenden.

Weitere Kooperationsfelder werden überlegt.

Zu EUCUSA: Das Beratungsunternehmen entwickelt maßgeschneiderte strategische Feedbacksysteme und begleitet bei der Umsetzung der entdeckten Potenziale. Die Steigerung des Mitarbeiterengagements und der Kundenloyalität ist dabei Kernkompetenz. Ziel ist die Schaffung humaner Arbeitswelten für Führungskräfte und Mitarbeiter sowie partnerschaftlicher Kundenbeziehungen.

Mehr Info: http://www.eucusa.at/index,4936.html

Zu INDIVIDUAL COACHING: Das Beratungsunternehmen von Ulrike Amon-Glassl und Markus Glassl entwickelt gemeinsam mit dem Kunden individuell angepasste Bausteine für gesunde Unternehmen: Der Schwerpunkt liegt bei Evaluierungs- und Umsetzungsprozessen. Diese begleiten sie von der Konzepterstellung über die Maßnahmendurchführung bis zur Dokumentation. Dabei kombinieren sie Arbeitswissenschaften, Betriebswirtschaft und Technik und garantieren dadurch optimierte Arbeitsprozesse für ein gesundes und ertragreiches Unternehmen.

Mehr Info: http://www.individualcoaching.at

Warum Evaluierung psychischer Belastungen?
Und was kann EWOPLASS®?

Zur Rechtslage:

Seit dem 1.1.2013 ist es mit der Novelle des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (BGBl. I Nr. 118/2012) in Österreich erforderlich zu eruieren, welche objektiven psychischen Belastungen am Arbeitsplatz gegeben sind.

Was soll bewirkt werden?

Diese Klarstellung dient der stärkeren Betonung der Wichtigkeit der psychischen Gesundheit und der Prävention arbeitsbedingter psychischer Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen.

Warum ist das wichtig?

Die Zahl den Krankenstandstage aufgrund psychischer Erkrankungen hat sich in den letzten zwanzig Jahren beinahe verdreifacht – Tendenz steigend. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten der arbeitsbedingten psychischen Belastungen belaufen sich in Österreich mittlerweile auf rund 3,3 Milliarden Euro.

Was ist EWOPLASS®?

Das ist der Markenname für „European Workplace Assessment“. EWOPLASS® ist ein neues Screening-Verfahren nach ÖNORM/DIN/EN/ISO 10075. Der standardisierte Fragebogen ist „universell einsetzbar“ (bestätigt von der Otto-Friedrich-Universität Bamberg) und kann auch in Kombination mit einer strategischen Mitarbeiterbefragung verwendet werden. Das Testverfahren wurde von EUCUSA Processing gemeinsam mit dem Kooperationspartner INDIVIDUAL COACHING entwickelt.

Vorteile von EWOPLASS®:

  • Europaweit einsetzbar: Befragungserfahrung in über 50 Sprachen und 80 Ländern
  • Flexibel: Papier- und/oder Online-Durchführung, kombinierbar mit EUCUSA Mitarbeiterbefragungen bzw. unternehmensspezifischen Zusatzfragen
  • Unbegrenzte Mitarbeiteranzahl und Auswertungsgruppen
  • Ökonomisch: 42 positiv formulierte Fragen
  • Handlungsanleitend: Die Ergebnisaufbereitung vermittelt ganz einfach, was zu tun ist
  • Maßgeschneidert: zielgruppenspezifische Berichte nach Bedarf
  • Prompt: äußerst rasche Auswertung

Mehr Info: http://www.eucusa.at/index,9895,Evaluierung+psychischer+Belastungen+++EWOPLASS.html

Autor: EUCUSA Consulting GmbH

 

en-software GmbH wird 17 Jahre jung

Die Zeit vergeht so schnell, sagt man üblicherweise. Vergeht die Zeit ebenso schnell für die Kleinunternehmen, die vom Jahr zu Jahr ihre großen kleinunternehmerischen Herausforderungen meistern? en-software GmbH wird 17 Jahre jung. Geschäftsführer Daniel Latikaynen war von Anfang an dabei und teilt seine Erfahrungen mit.

Was ist die Firmenphilosophie der en-software GmbH heute?

Rundum Zufriedenheit sowohl der Kunden, als auch der Mitarbeiter. Durch persönliche Betreuung mit kurzen Wegen, schnelle Reaktion und individuell zugeschnittene Lösungen begeistern wir unsere Kunden. Dabei geht es darum, dass unsere Mitarbeiter sich in allen Bereichen einbringen, so ein spezielles Kundenverständnis entwickeln und im Stande sind, kreative, manchmal auch außerordentliche Ideen zu verwirklichen.
In der Zeit der disruptiven Technologien gilt es, den Spagat zwischen langfristiger Kunden-Partnerschaft und hohem Innovationstempo zu meistern. Wir fördern unsere Mitarbeiter, um für diese Herausforderung gerüstet zu sein: Unsere Arbeit darf nicht langweilig werden, muss aber zugleich verwertbare Ergebnisse bringen. Also: Experimentieren, dann aber auch zum Einsatz bringen.
Mit den Worten unseres Maskottchens SHERMY: „Spiel nicht mit der Sicherheit, spiel mit der Demoversion“

Wie haben sich Geschäftsfelder und Kernkompetenzen Ihres Unternehmens im Laufe der Jahre entwickelt?

en-software bewegt sich in drei eng miteinander verbundenen Geschäftsfeldern:

1. Standardsoftware mit Schwerpunkt Business Applications
2. Individualsoftwareentwicklung für Industrie und Gewerbe
3. Prozessdesign (auch außerhalb der reinen Softwareentwicklung)

In erster Linie sehen wir uns als Hersteller von hochwertigen, modernen Softwarelösungen und decken dabei den gesamten Produktlebenszyklus von der Idee bis zum laufenden Support ab.
Zur Geschichte: en-software hat mit der gewerblichen Entwicklung und Vermarktung von Standardsoftwarepaketen im Bereich Finanz, CRM und ERP im Jahr 1999 begonnen.
Kurz danach wurde innerhalb der EU ein Bedarf an EDV-Lösungen im Bereich Arbeitssicherheit spürbar. Standardpakete speziell in diesem Bereich gab es damals noch nicht. So entwickelten wir 2001 mit einem in mehreren europäischen Ländern tätigen Konzern eine Lösung, aus der später unser aktuelles Standardprodukt SHERM hervorging, das dort bis heute im Einsatz ist und ständig weiterentwickelt wird. Dank Anpassungen an die Sprachen und gesetzlichen Besonderheiten vieler europäischer Länder gewinnen wir stets neue Kunden aus unterschiedlichen Branchen.
Ebenso durch das Aufgreifen eines konkreten Bedarfs ist 2004 das zweite Produkt entstanden, unser elektronisches Schichtübergabebuch HOB. Zuerst auch als Individualsoftware für einen Produktionsbetrieb in der chemischen Industrie entstanden, hat es eine überraschende Verbreitung bis hin zu Logistikern und Instandhaltungsbetrieben gefunden.
Wegen dieser schon in der Vergangenheit fruchtbaren Kombination Kundenidee – Individualsoftware sehen wir in diesem Modell auch heute noch Potential und bieten es daher immer noch an.
Erst seit kurzer Zeit haben einen neuen „Werkzeugkoffer“ für die Abhaltung von Meetings, Moderation von Projekten und Events wie Sicherheits- und Gesundheitstagen im Angebot. Das trägt den Namen „Art of Hosting“ und es geht um die Kunst, statt bloßen Meetings wertschätzende Gespräche zu führen. Bei internen Kommunikations- und Planungsprozessen bewährt, begleiten wir damit auch unsere Kunden beim Prozessdesign, bei Projekten, Schulungen und Arbeitsplatzevaluierungen. Diese partizipative Herangehensweise entspricht unserer Firmenphilosophie, bringt Leute zusammen, lässt den Lösungs- und Ideenertrag steigen und wirkt sich positiv auf die langfristige Zusammenarbeit im Team aus.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit anderen Firmen oder Verbänden aus, von denen Ihre Kunden profitieren können?

Wir sind selbst ein kleiner Betrieb – daher ist es unsere Stärke, gute Partner auf unserer Seite zu haben. In Deutschland kooperieren wir mit der Firma CompuGroup. So schaffen wir eine Brücke zwischen unserem Produkt SHERM und einem Produkt aus dem Bereich Arbeitsmedizin; diese sinnvolle Ergänzung stellt einen Mehrwert für gemeinsame Kunden in Österreich und Deutschland dar.
Bei einer Fachmesse haben wir Auswertungen von Umfragen zur psychischen Belastungen in Betrieben durch EUCUSA gesehen und sind seither überzeugt von der praktischen Anwendung dieses Tools. Als Ergebnis der entstandenen Kooperation bieten wir in SHERM die Erhebung mit EUCUSA-Fragebogen an.
Als Microsoft ISV-Partner haben wir Zugriff auf die Entwicklungswerkzeuge, die wir brauchen, um an die bei den meisten unserer Kunden eingesetzte Infrastruktur bestens angepasst zu sein. Im Technologie-Bereich SaaS/Cloud haben wir uns von den Angeboten und Leistungen von IBM SoftLayer überzeugen lassen.
Unsere Mitgliedschaft im Verband der Österreichischen Sicherheitsingenieure sichert uns Zugang zu fachlichen Hintergrundinformationen und Weiterbildung im Bereich Arbeitssicherheit und vernetzt uns mit den Berufsgruppen, die unsere Produkte hauptsächlich einsetzen.

Worin liegen die besonderen Vorteile eines ganzheitlichen Management-Systems für die Industrie?

Nach unserer Erfahrung, haben vor allem große Industriebetriebe oft viele Insellösungen, die parallel laufen. Manche KMU benutzen auch dann noch Microsoft® Excel® als Datenbankersatz, wenn die Art und Menge der Daten längst eine andere Art der Organisation und Verarbeitung verlangt. Mit einer ganzheitlichen und flexibel in eine Systemlandschaft integrierten Managementlösung lässt sich die Fragmentierung reduzieren, manchmal sogar ganz vermeiden. Davon profitieren die Erzeuger der Daten genauso wie deren Nutzer und das wirkt sich positiv auf die Produktivität aus.

Was glauben Sie, welche neuen Services „stehen vor der IT – Tür“?

Cloud-Services gehören zu den „Gewinner-Technologien“ (Z.B.: McKinsey Studie [1]) Unserer eigenen Erfahrung nach wagen sich bereits die ersten Kunden auch mit kritischen Daten in die Cloud, doch der richtige Aufbruch steht wohl vielen noch bevor. Wofür wir bestens gerüstet sind.
[1] http://www.mckinsey.com/tools/Wrappers/Wrapper.aspx?sid={21F95813-D665-4176-80BD-3823144E3FE2}&pid={A1D4B928-3A7B-4073-AFFA-6AD78525CDB1}

Datenschutz wird immer wichtiger, vor allem beim Thema Gesundheit am Arbeitsplatz. Wo liegen die Daten und wie wird der Datenschutz sichergestellt?

Wo die Daten liegen, verraten wir nicht. Denn sobald man mit Unternehmensdaten in Berührung kommt, hat man eine große Verantwortung. Es geht hier nicht nur um geeignete technische Vorkehrungen, sondern um Bewusstseinsbildung und Schulung. Auch wenn wir sonst ein offenes Klima im Betrieb haben, im Bereich Datenschutz sind wir kompromisslos. Bei Cloudlösungen auditieren wir unsere Subkontraktoren und lassen uns deren SOC-Berichte vorlegen. Bei on premise-Implementierungen wirken wir beim Erstellen und aktuell halten des Sicherheitskonzepts aktiv mit.

Inwieweit werden Verordnungen und Richtlinien im Bereich Arbeits- und Werkssicherheit durch die Lösung “SHERM” unterstützt?

Bereits bei der SHERM Konzeption hatten wir uns zum Ziel gesetzt, Österreichische, Deutsche und EU-Regularien abzubilden, hier in erster Linie das Arbeitsschutzgesetz  (ASchG/ArbSchG) und Prozesse aus ISO. Zuletzt implementiert wurden Module im Sinne der Verordnungen REACH/CLP und DIN EN ISO 7010. Praktisch finden sich diese Vorgaben in der Software unter anderem in Abläufen der Unfallmeldung, Gefährdungsermittlung, Risikobeurteilung und Gefahrstoffdatenbank wieder.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit Anwendern aus und welche Bedeutung hat sie für die Softwarequalität?

Ein umsichtig zusammengestelltes Projektteam ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Qualitätsziele werden in Implementierungsprojekten dann erreicht, wenn sich auch von der Kundenseite ein oder mehrere key user mit der Software und den Prozessen intensiv auseinandersetzen. Diese key user vermitteln dann zwischen den Benutzern, den Fachbereichen und uns als Hersteller, und sind auch unsere Ansprechpartner für Änderungen und während des laufenden Supports. Jedenfalls reicht es nicht, wenn nur die Herstellerfirma von sich aus Projekte entwickelt. Es muss jemand von der Kundenseite da sein, um die Projekte im Betrieb zu „vermarkten“ und voranzutreiben. Wir halten mit unseren Kunden viele Kommunikationskanäle offen, das geht von jour fixes persönlich oder per Videokonferenz über einfache Telefongespräche bis hin zur Interaktion über unser Support-Portal.

Welcher Support ist für die User der Software Ihrer Meinung nach zweckmäßig und welche Support-Möglichkeiten bieten Sie Ihren Kunden?

Die besten Erfahrungen haben wir mit Wartungsverträgen gemacht, die für ein vergleichsweise niedriges Entgelt einen Gegenwert von 24 Stunden IT-Consulting jährlich darstellen. Damit können neben den normalen Supportanrufen und der ohnehin kostenlosen Nutzung des Supportportals auch kleine Änderungen und Updates abgedeckt werden. Ein im ersten Jahr nach der Softwareeinführung erhöhtes Supportaufkommen muss dann eingeplant werden, wenn zusätzlich zur Standardsoftwareeinführung auch ein individuell auf den Kunden zugeschnittener Teil mit abzudecken ist.

Können Sie uns schon einen Ausblick für zukünftige Funktionen und Erweiterungen geben?

Länder unseres Kernmarkts, Deutschland und Österreich, haben bereits ein offizielles Bekenntnis zum Start der digitalen Revolution „Industrie 4.0“ abgelegt. Dabei wird in den produzierenden Betrieben der meiste Handlungsbedarf gesehen. Die sonst bei grundsätzlichen Richtungsentscheidungen eher vorsichtige Industrie wird sich in technologieintensiven Bereichen schnell entscheiden müssen, wie sie Produktion an die veränderten Bedingungen anpassen kann. Mit unseren Produkten SHERM und ProPS (Projekte und Prozesse) wollen wir uns hier ins Spiel bringen, mit diesen Schwerpunkten:

1. Arbeitssicherheit im Bereich Robotik
2. Insellösungen vernetzen und konsolidieren
3. Durch Vernetzung verteilter Datenquellen ERP-Informationen „ernten“ und als strategische key performance indikators den Entscheidungsträgern zur Verfügung stellen
4. Darauf aufgesetzt eine mobile Plattform für das Projekt- und operative Prozessmanagement anbieten

Und zum Schluss: Sind die 17 Jahre für Sie schnell vergangen?

Nein, es war eine abwechslungsreiche, lehrreiche und spannende Zeit.

 

Interview Fragen wurden von “Soft Guide” zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Foto: Richard Stöger

Foto: Richard Stöger

In einem amüsanten Forum diskutieren die Teilnehmer darüber, inwieweit Jeans bei Motorradunfällen schützen. Die Antwort: Definitiv nicht! Falls jemand die Alternative für PSA in Lederhosen vermutet, wird man auch enttäuscht. Diese schützt bestenfalls vor Kälte.

Bei der diesjährigen VÖSI-Tagung wurden Rettungs- und Bergungsmaßnahmen demonstriert und ergänzend gab es Erklärungen zur aktuellen österreichischen PSA-Verordnung.

PSA-Pläne im SHERM

Damit die richtige PSA für alle Tätigkeiten in einem Produktionsbetrieb bekannt und aktuell ist, werden PSA-Pläne erstellt. Das haben wir jetzt auch in der SHERM-Software abgebildet.

Im bestehenden Modul  Arbeitsplatzevaluierung (in Deutschland Gefährdungsbeurteilung)  kann man zu den Tätigkeiten entsprechende Gebotszeichen und Ausrüstungssymbole auswählen, wobei alle bereits in der Beurteilung vorkommenden Informationen bereits vorgeschlagen werden. Noch ein Mausklick – und der Plan kann für das Aushängen im Arbeitsbereich gedruckt werden. Hier ist ein Beispiel:

Die Liste kann durch mehrere Tätigkeiten ergänzt und bearbeitet werden. Zur Illustration von Tätigkeiten und bestimmten Ausrüstungsgegenständen können Sie auch eigene Fotos verwenden.

Lust, es selbst auszuprobieren? Hier können sie den Demo-Zugang anfordern.

 

Im Mittelpunkt der Mensch. Im Hintergrund “Art of Hosting”

Im Mittelpunkt der Mensch. Im Hintergrund “Art of Hosting”

Individuell, spontan, ideenreich und neugierig. Die Persönlichkeitsmerkmale, die in vielen Situationen Stärken sind, können an Produktions-Arbeitsplätzen gefährlich werden. Wir sind auf der Suche nach einem Modell, wie man sicheres Verhalten und die Potenziale der menschlichen Natur in der Arbeitssicherheit verknüpfen kann. Dazu stellen wir Ihnen das „Art of Hosting“ vor.

Der Vortrag „Gefährliche Sicherheit“ auf der VÖSI-Tagung in Wels war einem Phänomen aus der Arbeitspsychologie gewidmet: die Suche nach dem Grund für die Risikobereitschaft von Mitarbeitern. Ist es „cool/mutigsein“, „mir passiert schon nichts“ oder „positives Denken ist mein Schutzengel“, alle diese Ausprägungen sind beim Arbeiten in der Produktion gefährlich. Wie es Sabine Wolfsegger auf den Punkt bringt, haben rund 80% aller Unfälle Ursachen, die auf menschliche Faktoren zurückzuführen sind – unsicheres Verhalten. Vor allem spielt dabei die Gewohnheit eine wichtige Rolle.

Das Ziel von Sicherheitsmaßnahmen, speziell Schulungen, ist dabei die Vermeidung eines falschen subjektiven Sicherheitsgefühls aller Mitarbeiter, auch solche mit den Persönlichkeitsmerkmalen „Held“, „Überheblich“ oder „Irrational“. Dabei ist entscheidend, dass die Maßnahmen eine Auseinandersetzung mit kritischen Fragen zur Sicherheit zulassen. Beispiele dazu:

  • Nach Unfällen genau trennen zwischen Ursache und Schuldfrage – letztere sollte nur bei fahrlässigem Verhalten eine Rolle spielen – Verunfallte nicht „an den Pranger stellen“
  • Richtiges Verhalten mit aufrichtig gemeintem Lob honorieren
  • Zwei Modelle von Schutzbrillen recherchieren und den betroffenen Mitarbeitern die Auswahl überlassen. Der oft einfachste Weg um zu erreichen, dass auch solche Veränderungen problemlos mitgetragen werden, ist die Mitarbeiter dort wo es geht in die Planung einzubeziehen.

In der Produktionsausführung ist also um der Sicherheit willen nicht immer Platz für Individualität, Spontanität, Ideen und Neugier. Mit dem „Art of Hosting“ Konzept, das en-software auf der VÖSI-Tagung präsentiert hat, kann man entscheidende Persönlichkeitsmerkmale bei der Entwicklung von Sicherheitsmaßnahmen durch Partizipation der Mitarbeiter wirksam bündeln.

 

„Art of Hosting“ ist ein partizipativer und co-kreativer Zugang in der Abhaltung von Präsentationen, Gesprächen, Meetings und Events. Der „Werkzeugkoffer“ hilft den Prozessbegleitern, eine einladende und konstant konstruktive Atmosphäre zu schaffen. Als Ergebnis werden innovative Lösungen und ein gestärkter Teamgeist geerntet.

 

Gespräche mit Sicherheitsfachkräften hinsichtlich der Anwendbarkeit von „Art of Hosting“ in ihrer Arbeit haben gezeigt, dass dieses Konzept große Perspektiven hat. Eine der kreativsten Ideen war, AoH direkt auf den Baustellen zur Evaluierung einzusetzen.

 

Art of Hosting wurde im Sommer am Europäischen Forum Alpbach präsentiert und verbreitet sich in Organisationen, die Veränderungsprozesse durchleben. Wenn die wichtigste Frage der Prävention „Wie erreicht man die Mitarbeiter“ ist, dann denken wir, dass „Art of Hosting“ die Antwort auf diese Frage ist. en-software bietet AoH auch unabhängig von konkreten Softwareprojekten als Dienstleistung an – bei Interesse kontaktieren Sie uns auf aoh@en-software.com oder +43 (0) 2273/ 70205.

       

Fotos: Harald Preyer

Industrie 4.0. 3D Prothesen und Partizipation. So schauen die nächsten 25 Jahre aus

Industrie 4.0. 3D Prothesen und Partizipation. So schauen die nächsten 25 Jahre aus

en-software informiert über Erfahrungen, gesammelt beim Europäischen Forum Alpbach 2015

Im letzten Newsletter haben wir noch über die Robotik berichtet. Nun entwickelt sich dieses Thema beim Forum Alpbach 2015 weiter. „In der Zukunft wird man mit ganzen cyber-physikalischen Systemen zu tun haben“: Mit dieser Botschaft beginnen die diesjährigen Technologiegespräche. Damit wird offiziell auch ein Bekenntnis Österreichs zum Start der digitalen Revolution „Industrie 4.0“ abgelegt.

Maschinen, die miteinander und mit der Umgebung kommunizieren, werden in den nächsten 50 Jahren nicht nur die Entwicklungsabteilungen beschäftigen. Die smarten Maschinen passen selbständig die Produktion an und reagieren schnell auf Störungen und Ausfälle. Das große Potential, das darin liegt, besteht in einer Individualisierung der Produktion, wodurch auf Massenfertigung ausgelegte Betriebe plötzlich in die Lage versetzt werden, Spezialwünsche zu erfüllen.

Revolutionäre Technologien wie das „Internet der Dinge“ in Europa. Sind wir bereit?

Einer der Arbeitskreise in Alpbach war den disruptive technologies gewidmet, womit in erster Linie Paradigmenwechsel in der Produktion durch Digitalisierung von Produkten und Prozessen zu verstehen sind. Laut einer Roland Berger-Studie sehen 43% deutscher Geschäftsführer und Vorstände die Bedeutung der digitalen Transformation vorrangig in der Kostensenkung. Doch das allein ist zu wenig, warnen die Experten. In den USA wurden bereits 52 Mrd. USD in 2014 als Venture Capital in start ups investiert. Es sind die „kleinen aber feinen“ Neugründungen, die in der Zukunft ihre Geschäftsmodelle, Prozesse und Produkte im Gesamtpaket erfolgreich an den Kunden anpassen werden. Der Umbruch hat bereits begonnnen: Es werden bereits heuet mit 3D-Druckern leistbare Prothesen und Häuser gedruckt. Leistbares und Einfaches wird den Markt dominieren, und wie es in Alpbach formuliert wurde, „the winner takes it all“. Am meisten Handlungsbedarf wird in der Produktions- und Konsumgüterindustrie und im Gesundheitswesen gesehen.

In einer weiteren präsentierten McKinsey-Studie wird die Kombination aus mobilem Internet, e-Plattformen, User Interfaces in Verbindung mit günstiger Datenspeicherung als die am meisten „disruptive“ Technologie bezeichnet. Diese Technologien werden angewendet, um die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen, auch und vor allem im Dienstleistungsbereich, und haben bis 2025 noch ein enormes Wertschöpfungspotential.

Das „Internet der Dinge“ soll im großen Rahmen vor allem in der Prozessoptimierung und Logistik bei Produktionsbetrieben eine Rolle spielen. Einfache Netzwerke mit Sensoren können z.B. den Wasser- und Energieverbrauch messen, überwachen und anpassen. Zu den Gewinner-Technologien werden in der Studie auch noch Datenspeichersysteme und Cloud-Services, Energiespeicher, 3D-Drucker und Roboter gezählt.

Ausgehend von diesen Forschungsergebnissen bringt die Zukunft nicht nur weitere Veränderungen etablierter Produktionsprozesse mit sich, sondern auch vor allem die Änderung der Produkte an sich, und hier ist es wichtig für die Betriebe, sich schnell an die geänderten Bedürfnissen der Konsumenten anpassen zu können.
Wie findet man also dieses richtige Produkt, die richtigen Prozesse und Ertragsmodelle? Kurt Matzler, Professor für strategisches Management an der Universität Innsbruck betont im Arbeitskreis, dass 90% aller Geschäftsmodellinnovationen auf Rekombination von 55 Basismustern beruhen. Am meisten werden Anbieter profitieren, die etablierte Produkte mit neuen kombinieren. So beherrscht man mit neuen Produkten bestehende Märkte.
Zudem sind sich die Experten einig, dass die Industriebetriebe Ihre Stärken nutzen sollen, nämlich vorhandene Strukturen, finanzielle Mittel und sich dem Ideenpotenzial der eigenen Mitarbeiter mehr öffnen.

Peter Koren, Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung, hat hinzugefügt, dass es wichtig wäre, sich mit kleineren start-ups zu vernetzen und Kooperationen zu entwickeln. Eine neue Plattform zu diesem Zweck ist bereits in Planung.

Alpbacher Gesundheitsgespräche und Beispiele der disruptiven Veränderungen im Gesundheitswesen.

31 Pionierideen und Projekte wurden bei der Gesundheitsgesprächen präsentiert. Die TeilnehmerInnen diskutierten ihre Ideen für mehr Gleichheit auf der Welt und demonstrierten das Potenzial des digitalen Wandels im Gesundheitswesen.

Über eine „Health-E-Net Plattform“ informieren sich PatientInnen aus Kenia bei freiwilligen SpezialistInnen über die Diagnose und passende Behandlung.
„Was hab‘ ich“ ist eine Online-Sammlung von Befunden, die in eine einfache und für PatientInnen verständliche Sprache übersetzt werden.
„Refugee Open Ware“ heißt die Initiative, die schnell und kostengünstig Kriegsverletzte mit digital produzierten Prothesen versorgt.
Mit „Videodolmetschen im Gesundheitswesen“ kann man innerhalb von 120 Sekunden in 15 Sprachen dolmetschen.
Nach den Präsentationen der innovativen Ideen wurde diskutiert, ob man aus all diesen Beispielen Erfolgsfaktoren für mehr gleiche Chancen auf Gesundheit entwickeln kann. Dafür wurde der bereits über Jahre etablierte partizipative Prozess weiterentwickelt. Mit participatory leadership-Zugängen wie story telling und harvesting, bei dem auch Olha Latikaynen comoderieren durfte, wurden der Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser und dem Publikum 6 Erfolgsfaktoren vorgestellt.

Das Publikumsvoting hat gezeigt, dass gerade die Unterstützung von Innovationen „aus dem Volk“ am meisten geschätzt wird, weil gerade die Projekte, von denen man vorher nichts wusste, imstande sind, die Chancen auf die Gesundheit auszugleichen. Mehrmals wurde die gemeinsame  Antwortsuche unter Einbeziehung der Zielgruppe selbst als wahrscheinlich die wichtigste und erfolgreichste Strategie auf der Suche nach innovativen Lösungen der Ungleichheitsproblematik genannt.

en-software in 25 Jahren

wird sich verändern und sich an die Bedürfnisse der Produktion anpassen. Die e-Plattformen SHERM und HOB werden den Weg der disruptiven technologischen Veränderungen mitgehen und liegen im Trend der Digitalisierung.
Bei der Gelegenheit möchten wir auch mitteilen, dass wir in Kooperation mit IBM unsere Softwareprodukte auch als software as a service (SaaS) anbieten. Derzeit gibt es einige Betriebe, die sich überlegen, dieses Modell zu nutzen. Es geht langsam dorthin. Auf unsere Frage „wann ist es soweit?“, hat die Vertreterin von Speedinvest geantwortet: „bald, nicht mehr lange…“ wir freuen uns also auf spannende Veränderungen in den nächsten Jahren und bedanken uns bei unseren langjährigen Kunden für das Vertrauen.

 

Robotik – ein neues SHERM Modul für die Arbeitsplatzevaluierung?

Robotik – ein neues SHERM Modul für die Arbeitsplatzevaluierung?

Roboter verändern die Arbeitssicherheit

Immer häufiger wird in den Medien über die neue Roboter-Ära in der Industrie berichtet. Im Unterschied zu Automaten bezeichnet man als Roboter eine Maschine, die fähig ist, selbständig und präzise zu arbeiten und durch Programmierung und mechanische Adaptation an die Umgebung mehrere Aufgaben zu erfüllen.
In Europa ist die deutsche Automobilindustrie im Bereich des Robotereinsatzes führend. Laut International Federation of Robotics (IFR) kommt bereits auf 42 Mitarbeiter ein Roboter zum Einsatz.

Kostenreduktion und Eliminierung der Gefahren für den Menschen

Die Hauptargumente für den Robotereinsatzes sind Kostenreduktion und Arbeitssicherheit. Während die Kosten pro Mitarbeiter steigen, und in der Automobilindustrie bis zu 40€ pro Mitarbeiter und Arbeitsstunde betragen, kostet ein Roboter 3 bis 6 € pro Stunde. Aus Sicht des Sicherheitsmanagements werden Roboter auch als technische Maßnahme zur Eliminierung von Gefahren bei Tätigkeiten mit untragbarem Risiko für Menschen gesehen, und stehen damit an erster Stelle der „Hierarchy of hazard control“- Pyramide:

Wie kann man erreichen, dass die genannten Vorteile als Vorteile bleiben? Bereits 5 Monate nach einer Publikation, dass VW den Robotereinsatz ausbauen möchte, erreichte uns über die Medien die Nachricht über  einen tödlichen Unfall im Konzern, bei welchem ein Mitarbeiter einer neuen Produktionslinie der Elektromotoren-Fertigung beim Einrichten des Roboters von diesem tödlich verletzt wurde. Es wird immer mehr klar, dass mit zunehmenden Entwicklungen in der Robotik die Arbeitssicherheit für sich neue Tätigkeitsfelder finden wird.

Kollaborative Roboter – neues Handlungsfeld für die Arbeitssicherheit und SHERM

Eine solche Veränderung, wo SHERM für die Arbeitssicherheit nach wie vor unterstützend wirken kann, ist der Einsatz der kollaborativen Roboter. YuMi („You and Me“), so der Name des ersten „Menschenhelfers“, der für den Einsatz in der Elektroindustrie entwickelt und der Welt im Frühling 2015 präsentiert wurde.
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat zu solchen kollaborativen Robotern Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach der Maschinenrichtlinie BG/BGIA ausgearbeitet. Aus diesen Empfehlungen,  wie etwa aus der Analyse der Verletzungskriterien hinsichtlich ihrer medizinisch- biologischen Anforderungen und messtechnischen Erfassung wird klar, dass die Arbeitssicherheit und damit auch SHERM in der Zukunft mit mehr Komplexität fertig werden müssen.
Wenn Mensch und Roboter kollaborativ arbeiten sollen, empfiehlt die DGUV potenzielle Berührungspunkte des Roboters und des Menschen zu identifizieren und zu erfassen, die maximal mögliche Stoßkraft zu messen und mit der tatsächlicher Stoßkraft ständig zu verglichen. Aus den Ergebnissen werden die Maßnahmen formuliert. Im Prinzip also das, wobei SHERM derzeit schon „kollaborativ“ begleitet, nur noch intensiver, weil viel mehr Informationen einfließen.

Quellen:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/wie-sicher-sind-kollaborative-roboter-in-der-industrie-a-995806.html
http://www.roboterwelt.de/magazin/wann-ist-ein-roboter-ein-roboter/
http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/fachbeitraege/anzeigen/114/Industrieroboter
http://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/bg_bgia_empf_u001d.pdf
http://www.krone.at/Digital/Roboter_toetet_Arbeiter_in_deutschem_VW-Werk-Tragischer_Unfall-Story-460558
http://www.welt.de/wirtschaft/article139728735/Wenn-der-Roboter-beim-Abwasch-hilft.html
Deutsche Gesellschaftliche Unfallversicherung. BG/BGIA-Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung nach Maschinenrichtlinie. Gestaltung von Arbeitsplätzen mit kollaborierenden Robotern. Ausgabe Oktober 2009, Fassung Februar 2011 U 001/2009.


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